![]() ![]() InCapella hat verschiedene Stücke aus der gleichnamigen Revue von Th. Laubach und Th. Quast ausgewählt und mit Theaterspiel, Chor- und Sologesang, Aktionen und Tanz neu inszeniert. Sie handeln vom Lebenslauf des Las Casas, seinem Sinneswandel, von seiner Zeitgeschichte, aber auch von den Urproblemen,"den Anderen nicht Anders-sein-lassen zu können", zu glauben, daß nur die eigene Religion, die eigene Weltanschauung der einzig richtige Weg zum Seelenheil ist, damit Unterdrückung und Ermordung rechtfertigend. Ausführende:
Unser besonderer Dank gilt Markus Maurer, der uns bei einigen Proben kräftig unterstützt und musikalisch beraten hat. Dankeschön auch allen Spendern für Ihre Unterstützung, sowie all denen, die uns bei unserem Vorhaben in irgendeiner Weise behilflich waren. |
| "Bartolomé de las Casas" aufgeführt
"Ihr seid der Hoffnung Gesicht" Steigende Motivation und Ausdauer haben der Jugendschola der katholischen Heilig-Kreuz-Gemeinde in Detmold nach fast einjähriger Probezeit am Sonntag den verdienten Erfolg beschert: In einer aufwendigen Neuinszenierung
Die Jugendschola erinnerte mit ihrem Konzert an die mehr als 500 Jahre zurückliegende "Eroberung der Neuen Welt" mit all ihren Schreckensbildern wie Mord und Verwüstung. Imperialismus und Ausbeutung - jene Schreckensbilder mit bedrückender Aktualität. Die Texte des mahnenden Sprechgesangs, die Lieder und Theaterszenen berichten von der Bewußtseins- und Sinneswandlung des spanischen Bürgersohns Bartolomé de las Casas, der zunächst in der Neuen Welt über Sklaven, Geld und Macht verfügte, sich dann aber zunehmend davon distanzierte und sich stattdessen für die Indios einsetzte. Ihm wurde bewußt, welches Unrecht den Indios widerfuhr. "Den Armen Recht verschaffen, den Stummen Stimme geben und neues Leben weitergeben", das wurde zu seinem Motto. Das Lied ging unter die Haut, die anderen sorgfältig ausgewählten Texte und Lieder standen dem in nichts nach. Neben der hervorragend harmonierenden Band, die eigens für Live-Musik zusammengestellt wurde und für schon fast professionell klingenden Sound sorgte, begeisterten besonderes zwei Gesangssolistinnen mit ihren Alt-Stimmen: Annkathrin Tadday und Barbara Taubert. Erstere inszenierte auch die Neuauflage des Musicals. ''Nicht allzu kirchlich,
dafür swingend
Und vielleicht hat so mancher Besucher die Aufforderung verstanden: "Ihr seid der Hoffnung Gesicht". Ralf Niemeyer Quelle: Lippische Landeszeitung, Mittwoch, 20. März 1996 |